Spielregeln für Erwachsene

Entdecke ein paar Grundideen, die wir, als Erwachsene, in der Krabbelgruppe üben

Anfang und Ende

Die Krabbelgruppe fängt an, wenn die Kinder ankommen und endet, wenn ich/wir anfangen aufzuräumen. Vor und nach der Gruppe ist der Raum ca. 10min offen, damit wir nicht gleichzeitig im Türbereich stehen.

Kleidung

Die Kinder müssen nicht nackt sein! Ich empfehle lockere und warme Kleidungen, möglichst Barfuß, evtl. mit nackte Knie für Babies, die sich das Krabbeln/Robben beibringen.

Zeit lassen

Nach dem Ankommen und Hinsetzen auf den Kissen, braucht das Kind oft etwas Zeit auf dem Schoss bis es wirklich angekommen ist.Es kann mehrere Termine dauern, bis dein Kind sich in der Umgebung sicher fühlt. Bitte hab Vertrauen, dass bald ein Impuls von ihm kommt, ohne das du "einladend" sein muss. Nach einer Beobachtungsphase findet es von selbst bald ins Spiel.

Slow down

Du kannst dich zurücklehnen, die Schulter und Kiefer entspannen. Dabei bleiben wir aufmerksam und interessiert. Durch Beobachtung lernen wir die Kinder besser kennen - Animation und Förderung ist nicht erwünscht. Dein Kind  lernt durch eigenes Erkunden, Probieren und Nachahmung - wenn es emotionale Unterstützung braucht, kommt es dann zu dir zurück :)

Elternräume für Austausch nutzen

Eltern haben oft das Bedürfnis, sich miteinander zu unterhalten, und das ist total verständlich! In der Krabbelgruppe versuchen wir ein Fokus auf das Beobachten zu haben, in den Elternräume ist da viel Raum für aktuelle Themen! 

Stille genießen

Endlich gönnt ihr euch eine Stunde, in der ihr das Kind „nur“ beobachtet und nebenbei keinen Haushalt und keine andere Aufgaben erledigen müsst. Diese Stille mag am Anfang etwas komisch sein, denn in unserer Welt wird es ständig geredet und im Alltag kennen wir kaum Ruhe. Aber genau deswegen empfinden die meisten Eltern diese ruhige Stunde als wohltuend. Gähnen erlaubt!

Angemessene Rückmeldung geben

Wir schenken ihm Aufmerksamkeit, wenn es uns etwas zeigen oder mitteilen will. Wie? Indem wir z.B. das Kind spiegeln und beschreiben, was es geschafft hat. Ein Blickkontakt oder ein Lächeln reichen auch manchmal aus, damit sich das Kind bestätigt fühlt und weiter exploriert.

(Nur) im Notfall eingreifen

Kontakte und Konflikten sind ganz normal (und eigentlich von euch erwünscht, oder?). Die Eltern greifen, außer in Notfällen, nicht in das Geschehen ein, aber sind in der Nähe, damit das Kind sich in Sicherheit fühlt und soziale Kompetenz üben kann.

Eigentlich wollte ich die Folgegruppe nicht buchen, weil ich schon viele Termine in der Woche habe, aber gleichzeitig genieße ich diese Stunde auch immer so sehr, dass ich jetzt doch traurig wurde, wenn wir uns Mittwoch zum letzten Mal sehen. Elsa

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